Sumpf-Fahrzeuge
Touren mit den »Swamp buggies«
Durch den Sumpf fahren
Für die Schiffahrt zu flach, stellen die zahllosen Krümmungen innerhalb der Sümpfe die Uferbewohner und ganz besonders die Jäger vor Verkehrsprobleme. Die Not kreißte eine neue, typisch amerikanische, »sportliche Tugend«, und heute werden Wettrennen mit den seltsamen swamp buggies, einer Art Sumpffahrzeug, veranstaltet. Diese großen Heuschrecken werden nach Zylinderzahl eingeteilt, wobei die schnellsten, die V8, eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 km/h erreichen, und der Schlammstrahl, den sie dabei in die Luft spritzen, erfüllt die Zuschauer mit Entzücken. Die Renntermine entnimmt man den Lokalzeitungen. Abgesehen von den Rennen gilt es auch sonst Sehenswertes zu besichtigen.
Einen Bogen um jene Bootsfahrten schlagen, bei denen ein Halt in einem »typischen« Indianerdorf vorgesehen ist, da sie sich meist als typische Touristenfallen erweisen.
Hierbei handelt es sich um eine fast 175 km lange Kette aus Inseln und Koralleninselchen. Bis 1926 führte eine von Flagler eingerichtete Eisenbahnlinie bis nach Key West, doch wurde sie nach der Zerstörung durch einen Wirbelsturm nie wieder ausgebessert. Heute verbindet eine fantastische Straße die verschiedenen Inseln. Um zur Bahia Honda zu gelangen, schwimmt sie buchstäblich über eine Strecke von sieben Kilometer auf dem türkisblauen Wasser. Ganze vierzig Brücken muß man überqueren, um Key West zu erreichen. Mr. Greyhound bringt uns hin, wobei man mit fünf Stunden Busfahrt rechnen muß. Die Touristensaison geht etwa vom 1. Dezember bis zum 15.