Reis
Schwemmland im Piemont
Reisanbau in Italien
Zwischen Po, Dora Baltea und Sesia
Lange Zeit beherrschte der Reisanbau die Po-Ebene im Norden Italiens. Flache Felder mit ausgeklügeltem Bewässerungssystem, bewohnt von Fröschen, Enten und Fischreihern, malerisch wie in Asien Zwischen Sesia, Dora Baltea und Po liegt das Schwemmland, in dem Benediktiner- und Zisterziensermönche durch ihre Mühen den Grundstein zum Reisanbau legten und später die ersten Ableger pflanzten.
Das Leben spielte sich in den großen Höfen ab, denn dort gab es Schmiede, Kneipe, Kirche, Krankenzimmer, Schule; es fanden Feste und Prozessionen statt. Heute freilich sind viele der alten Gemäuer verwahrlost. In andere dagegen läuft das Leben weiter, durch Landwirtschaft und Museen.
Nicht mehr Viehzucht und Reis ernähren die Einheimischen sondern zunehmend der Tourismus. Spätestens mit der Erklärung der Sesia-Feuchtgebiete zum Naturpark "Lame del Sesia" reisten Erholungssuchende und Naturfreunde an.
Italienisches Fremdenverkehrsamt Enit
Neue Mainzer Str. 26
D - 60311 Frankfurt
Tel: 069 237 434
enit.ffm@t-online.de
www.enit.it